Das Alpine Trainingszentrum Allgäu (ATA) in Oberjoch
Das Alpine Trainingszentrum Allgäu am Oberjoch zählt zu den modernsten Trainingsanlagen für Slalom und Riesenslalom in Deutschland. Es wurde auf Initiative des Deutschen Skiverbands geschaffen und gilt heute als zentraler Baustein für den alpinen Rennsport im Land. Das Alpine Trainingszentrum Allgäu bietet ein komplett abgesperrtes Areal, das speziell für den Hochleistungssport konzipiert wurde.
Das Alpine Trainingszentrum Allgäu: Perfekte Trainingsbedingungen
Eine maschinelle Beschneiung sorgt für konstante Bedingungen. Mehr als 20 Flutlichtmasten ermöglichen Trainingseinheiten bis in die Abendstunden. Die Strecke ist 930 Meter lang, weist eine Höhendifferenz von 399 Metern auf und hat eine durchschnittliche Neigung von 29 Prozent. Damit erfüllt sie alle Anforderungen für ein professionelles Techniktraining.
Seit der Eröffnung im Jahr 2005 wird hier intensiv gearbeitet. Tausende Athleten haben in den vergangenen Jahren am Trainingszentrum Allgäu trainiert. Die Zahl der Trainingstage und Einheiten zeigt, wie stark die Anlage genutzt wird. Auch zahlreiche Wettkämpfe fanden statt, darunter Rennen auf internationalem Niveau. Das ATA hat sich damit zu einem wichtigen Leistungszentrum für den Nachwuchs, die Landeskader und die Nationalmannschaften entwickelt. Viele Skistars nutzen das Oberjoch regelmäßig zur Vorbereitung.
Neben dem Oberjoch gehören nur zwei weitere Standorte, Bischofswiesen und Garmisch-Partenkirchen, zu den offiziellen Trainingszentren des Deutschen Skiverbands. Gemeinsam bilden sie das Herz des deutschen Techniktrainings. Das Allgäu leistet dabei einen besonders wertvollen Beitrag, da Athleten hier von Dezember bis April ausgezeichnete und sehr sichere Trainingsbedingungen vorfinden.
Das Alpine Trainingszentrum Allgäu ist ein starkes Gemeinschaftsprojekt. Bund, Land, Landkreis, die Bergbahnen Hindelang-Oberjoch, der Allgäuer Skiverband sowie private und öffentliche Förderer haben erheblich in diese Anlage investiert. Heute profitiert der gesamte Skisport davon, von der regionalen Nachwuchsförderung bis zur Weltspitze.
Ein Trainingszentrum, das Professionalität, Sicherheit und sportliche Spitzenleistung ideal verbindet und das Oberjoch zu einem der bedeutendsten Orte für alpines Skitraining in Deutschland macht.
Besondere Highlights in der Saison 2025/26
FIS-Rennen Damen & Herren (14.–16. März 2026):
Am Oberjoch treten Athletinnen und Athleten der Jahrgänge 2009 und älter in zwei Riesenslaloms und einem Slalom gegeneinander an. Die Rennen starten um 10 Uhr, der zweite Durchgang folgt direkt im Anschluss. Etwa 120 Teilnehmende messen sich auf bis zu 950 Metern Streckenlänge. Die Siegerehrungen finden rund 30 Minuten nach Rennende im Zielbereich statt. Der Eintritt ist frei.
Damen-Europacup Riesenslalom (7. & 8. Februar 2026):
Beim Europacup starten Spitzenathletinnen aus rund 20 Nationen. Der erste Lauf beginnt um 10 Uhr, der zweite um 13 Uhr. Die anspruchsvolle Riesenslalomstrecke umfasst 950 Meter und 320 Höhenmeter. Die Siegerehrung findet jeweils 30 Minuten nach Rennende statt. Auch hier ist der Eintritt frei.